Sklavin-Menue

Es war einmal ...

... im Juli 2000 begann dann mein Märchen *smile*. Übrigens, ich heiße Claudia, bin mittlerweilen 43 Jahre alt. In einem Chat, nein, kein Erotik-Chat, lernte ich meinen jetzigen Top (Thomas, 47 Jahre) kennen, der auch mein Lebensgefährte und Freund ist. Es gibt sie tatsächlich, die Chatliebe :-).
Wir wußten beide absolut nichts von unseren sexuellen Neigungen, trafen uns einfach so, ohne Hintergedanken ob einer Beziehung zu einem Kaffee.
 
Er war der erste Mann, der mir eines Tages sagte... "mir fehlt dein Orgasmus", und er war nicht der erste und einzige Mann, der das Kopfkissen mit mir teilte. Ups ... ertappt...vor Scham wäre ich am liebsten in den Boden versunken *hüstel*. Eine Situation, die ich sicher niemals vergessen werde.
 
Nun kam, was kommen mußte, Gespräche über Gespräche folgten, Erzählen über meine Fantasien. (Nie im Traum hätte ich daran gedcht, einmal den Weg der Sklavin zu gehen). Eine Freundin von mir küsse ich noch heute, dass sie mir eines Tages erzählte, es gäbe soetwas wie "dirty talk" *zwinker*. Ich erlebte dies einmal bei einem Mann, aber in sehr abgeschwächter Form, merkte, es spricht mich an. Auf die Frage meines Top`s, was mir Spaß macht, meine eher zögerliche Antwort, leise gehaut ... "dirty talk?", unsicher, ob es auch wirklich so heißt, er weiß, was ich damit meine. Noch heute erheitert es uns beide, wenn wir an diese Situation zurückdenken. Selbstverständlich wußte er damit etwas anzufangen, stellte sämtliche Radargeräte auf Empfang und war sich im klaren, was sich in mir abspielte :-).

Erstes "Spielen"

Mein Top begann, mit mir auf sehr sanfte Art zu spielen. Er beobachtete unabläßlich meine Reaktionen, konzentrierte sich während dem Spiel total auf mich, nahm sich selber einfach zurück. Forderte danach, im Normalzustand, das Gespräch mit mir, eine Eigenschaft von ihm, die auch heute noch Gültigkeit besitzt.
Seine wichtigste Botschaft, seine immer wieder ausgesprochene Aufforderung an mich... "Mädel, steh neben mir, du bist eine Frau mit Verstand, eine seelenlose Hülle wäre undenkbar für mich".
 
Eines Tages Gespräche über die Gerte, meine Antwort darauf... "das tut ja weh, das hat ja mit Schlagen zu tun". Entsetzen, Abwehr meinerseits. Ein leises Schmunzeln in seinen Augen und eines Tages stand er vor meiner Tür, eine Gerte hinter seinem Rücken haltend. Er lehrte mich, wie herrlich es sein kann, sich ihr hinzugeben. Sie zu spüren, wie sie dich dirigiert, das sanfte Leder auf blanker Haut zu erleben.
 
Mein Top führte mich in die Welt der Erotik-Chats ein, zeigte mir, mich dort als Frau durchzusetzen und Respekt zu erzielen. Zurückdenkend an meinen Einstieg, läßt mich heute feinschmunzeln. "Ich weiß nicht, was ich da schreiben soll", so meine erste Reaktion, "schreib Du" *gg*. Aber es dauerte vielleicht zwei Wochen, dann schubste ich ihn zur Seite... "gib mir mal die Tastatur, lass mich mal schreiben" ;-). Somit zog ein zweiter Rechner bei mir ein, mit eigener Tastatur für mich.
Heiße Diskussionen folgten..."so verhält sich Frau nicht, sie ist nicht so hart usw.". Ich bin im normalen Leben sicher keine Frau, die zu allem Ja und Amen sagt, aber Mann gegenüber das letzte Stückchen Resolutheit zu zeigen, wenn es um sexuelle Belange ging, das fehlte mir dann doch hin und wieder *smile. Ich entwickelte mich jedoch zur Frau, die Mann im Chat sehr deutlich auf die Füße tritt, wenn sein Verhalten dementsprechend ist.
In den Chats las ich zum ersten mal von Sklave/Sklavin. Ich fragte ihn zu diesem Thema, mittlerweilen wußte ich, dass ich ihn alles fragen kann, wußte, dass mein Top seit 20Jahren in dieser Welt zuhause ist und nicht nur eine reale Erfahrun hatte.
Tja... wenn ich zurückdenke, wie weit war ich damals noch von Sklavin entfernt. Erstaunt sah ich ihn an, nicht begreifend, worum es bei diesem Spiel eigentlich geht. Es war mir völlig unerklärlich, daß ein klar denkender Mensch sich so ausliefern will.

Schritte der Entwicklung

Meine Entwicklung nahm rasche Fortschritte. Ich war neugierig, experimentierfreudig, fühlte mich endlich befreit, mich sexuell so zu zeigen und zu geben, wie es mir entsprach.
Es kam zum ersten Telefonsex mit einem Mann aus dem Chat. Mein Top "half" mir bei den ersten "Gesprächen" ein wenig dabei *zwinker*, bis eines Tages wiederum eine Anfrage nach Telefonsex kam. Er nickte mir zu ... "tu`s einfach". Ich sah ihn erstaunt an... "was? einfach so? ohne, dass ich geil bin? was soll ich da sagen?" Wieder sein feines Lachen in den Augen ... "melde dich einfach ganz normal mit deinem Namen, frag nach seinem Nicknamen, du wirst sehen, Mann ist ein Lamm", so seine Antwort *gg*. Wie recht er hatte.
Gesagt, getan und ich erlebte, wie Mann am Telefon ins Schleudern kommt, wenn er hechelnde, stöhnende Frau erwartet und dem nicht so ist *lächel*. Aber dazu ein wenig mehr unter dem Menue-Punkt "Chaterfahrungen".

November 2000

Vier Monate später wurde es Zeit, meine Zeigefreudigkeit ausleben zu können. Auch hierin fand ich volle Unterstützung von Seiten meines Top`s.
Erster Besuch im Pornokino. Eine Frau, die Männern zeigt, wie sie sich mit ihrem Vibrator Lust verschafft, deutlich spüren läßt, dass auch sie sehen möchte. Dies alles ohne jegliche Fremdberührung, Sehen und Zeigen war das Thema. Mein Top fungierte als "Wachhund", passte auf, dass mir auch wirklich keiner zu nahe kam.