Sklavin-Menue

Erste Gedanken zur eigenen Dominanz

Hin und wieder stelle ich mir ja die Frage, bin ich wirklich devot? So richtig naturveranlagt, wie es immer so schön heißt. Es gibt für mich sehr viele Momente in denen ich von 0 auf 100 zur Sklavin umschalte, den innigsten Wunsch verspüre, sie zu leben, Thomas zu dienen. Gleichzeitig aber das Wissen, Spüren, meine ureigene Persönlichkeit werde ich niemals aufgeben. Tja.. und die hat nun einen ganz erheblich aktiven Anteil.

Und nun?

Meine devote Seite aufgeben? Wie sie mit meiner Lust, auch aktiv werden zu können, in Verbindung bringen?
Ich sprach mit Thomas darüber. Gott sei Dank ist er ein Mann der Sorte, der kein "Weibchen", "Devotchen" an seiner Seite haben möchte. Zu erkennen, dass mir auch das aktive Leben Freude bereiten könnte, stellt für ihn kein Problem dar. Er meinte, dann tu es, probier es aus, man wird sehen, was sich daraus entwickelt.
Erste Gedanken, Bilder begannen sich zu formen. Ich hatte ja auch ein gutes Vorbild in Thomas, konnte seine Gedankengänge und sein Verhalten immer mehr nachvollziehen.

Die ersten Schritte

Gesagt, getan. Den Nick "LadyLuna" hatte ich einfach mal so, bereits im ersten Jahr unseres Kennenlernens angemeldet. Ähm.. nur wußte ich damals noch nicht, was es denn mit so einer Lady in einem Erotikchat auf sich hat *grinsel*. Hach, war ich damals noch naiv *gg*.
Mittlerweilen lebe ich mit der LadyLuna meine Dominanz auch real aus.
 
Immer noch erheitert erinnere ich mich zurück, als ich zum ersten Mal mit diesem Nick vor gut 3 Jahren in den Chat ging, um Thomas dort zu treffen - damals sahen wir uns ja noch nicht täglich. Völlig verwirrt las ich die Dialoge, wußte gar nichts damit anzufangen, staunte nur noch. Da ich ja alleine zu hause war, Thomas nicht direkt fragen konnte, was das denn soll, beschloss ich flugs, wieder aus dem Chat zu gehen und meinen anderen Nick herzunehmen *schmunzel*.
 
Nun, diesmal konnte die Lady ganz bewußt ins Leben gerufen werden. Ein deutliches, klares Profil und ich saß da, wie die Spinne im Netz, wartend auf ihre ersten "Opfer" ;-).
Gerne erinnere ich mich an den ersten Dialog mit einem jungen Mann, der seine devote Seite einmal ausprobieren wollte. Thomas gab mir 6 Wochen Zeit für ihn, dann sollte es klar sein, ob er wirkich devot, oder alles nur Fantasie von ihm ist. Diese klare Zeiteinteilung machte mich zunächst einmal eher ängstlich, kann ich das überhaupt? Eine zweifelnde Domina, na super, dachte ich mir. Dann nix, wie ausprobieren :-).
Meine ersten Schritte bezogen sich nur auf Online-Begegnungen, Realität wäre mir einfach viel zu früh gewesen. Dieser junge Mann ließ sich denn auch auf mich ein, bekam einen Sklavennamen, um unterscheiden zu können, auf welcher Ebene ich mich mit ihm unterhalten möchte. Erstes Telefonat, um zu zeigen, dass ich auch echt bin, ein völlig normales Gespräch. Zweites Telefonat, nicht mehr so ganz kinderstubengemäß *g*.... aber da begann für den jungen Mann das erste Problem. Er lebte in einer Beziehung, hatte das Gefühl, seine Freundin zu betrügen. ( Er ist ein absolut ehrlicher Mensch, etwas, was ich ihm heute noch hoch anrechne).
Ich gab ihm kurze Bedenkzeit, ob er abbrechen möchte oder weitermachen. Er brach ab. Es war ok für mich, kein Zorn oder Enttäuschung in mir. So ist nun mal die Realität. Wir sind heute noch in Kontakt, hin und wieder Mail und im chat. Mittlerweilen bedauert er es, nicht weitergemacht zu haben. Ich bot ihm an, selbstverständlich nach Rücksprache mit Thomas, dass er hierher zu uns kommt, um wirklich Realität zu erleben. Man wird sehen, was geschieht *leisschmunzel*.

Rein in die Realität

Ein Besuch bei Freunden in Osnabrück war für Oktober 2003 geplant. Da Bremen nicht allzuweit entfernt, gleich noch einen erweiterten Besuch, ebenfalls bei sehr lieben Menschen, von denen wir aber nur den männlichen Teil real kannten, die Frau des öfteren vom Telefon.
Anke wußte, dass ich mittlerweilen auch Gedanken zur Domina habe - sie begrüßt mich im Chat immer mit "na, du devote Domina?" *gg*.
Ein kurzer Anruf, dass wir sie besuchen wollen, Tage später ein Rückruf von Anke mit einer Bitte, einem Vorschlag, der mir die Augen glänzen ließ ;-). Sie haben ein "Spielpaar", beide devot. Da aber Anke`s Parnter mit Mann nicht kann, muß der Arme immer zuguggen, voller Sehnsucht, doch auch mal am Kreuz zu stehen. Anke fragte mich, ob ich denn nicht Lust hätte..... und ob ich hatte *lach*. Ein kurzer fragender, aber strahlender Blick zu Thomas, ob denn seine Einwilligung, ein breites Grinsen in seinem Gesicht, die Worte..."mach" und es war erledigt.
Tja.. da stand ich nun, die Domina in spe *hüstel*... leicht nervös, mit vielen Fragen im Kopf. Was bin ich froh, doch so ein reges Kopfkino zu haben, schnell stellten sich erste Bilder ein.