Sklavin-Menue
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30.09.2004 - super seite.... (DomFalk@aol.com)
12.11.2004 - super seite.... ()
24.08.2004 - Danke für Eure Weitergabe Eurer Erfahrungen ()
02.10.2004 - Danke für Eure Weitergabe Eurer Erfahrungen ()
15.08.2004 - Toll (Jörg)
02.08.2004 - )o: (Dr. I. Z.)
26.07.2004 - super Seiten ()
16.06.2004 - Eine wirklich SUPER SEITE! (LADY MORENA)
23.05.2004 - Beeindruckend (MorgainevonAvalon@web.de)
22.05.2004 - Hallo `Nachbarn` (Niederbayernpaar)
22.04.2004 - Ars vivendi !!!! (sten1@arcor.de)
02.05.2004 - Ars vivendi !!!! (champgirl01@aol.com)
12.04.2004 - Weiterentwicklung (SirGeorge2000@aol.com)
Ich habe hier vor einiger Zeit mal als New Master 1960 einiges zu meiner `Anfangszeit` als Dom geschrieben, vielleicht ist diese Seite dann auch der richtige Ort um mal einem kleinen Kreis mitzuteilen wie es bei mir weiterging. Mir fehlt ehrlich gesagt auch eine `virtuelle BDSM Heimat`. Vielleicht weiß ja jemand von euch, welcher `Ort` da der richtige für mich sein könnte.

War es für mich anfangs wichtig eine lange und tiefe persönliche Beziehung zu EINER Sub zu haben, so habe ich zwischenzeitlich auch neue Möglichkeiten erkundet, mich weiter zu entwickeln.

Meine damalige Sub, die Deutschland mittlerweile verlassen hatte, hatte einer guten Internetbekannten von ihren Sub-Erlebnissen erzählt. Diese verspürte gleiche Neigungen und wandte sich per E Mail an mich. Eigentlich fand ich das anfangs etwas gezwungen. Ein Kontakt, bei dem von vornherein das Dom-Sub Verhältnis feststand, war neu für mich. Da ich aber nicht `zwangsläufig` ;))) auf Subsuche bin, und sich in mir andererseits aber ein `Dominanzdefizit` aufgestaut hatte (sag ruhig was du denkst, lieber Leser, Sir George war scharf auf eine richtig geile Session;-) ), begann der Kontakt zu dieser Sub mich zu interessieren. Sie ist verheiratet und wird es auch bleiben, nur ist ihr Mann nicht in der Lage, DIESEN Teil ihrer Persönlichkeit zu befriedigen.

Wir schrieben uns einige Mails, und sie wusste zum Glück schon vorher durch meine Sub, dass sie bei mir keinerlei Bedenken haben musste. Das war sicherlich ein glücklicher Umstand, der uns beiden zugute kam. Sie brauchte keine Angst um ihre Gesundheit und ihr psychisches Wohlergehen zu haben, und ich konnte sehr viel unmittelbarer und perfekter meinen dominanten Part übernehmen.

Dachte ich anfangs, Dominanz sei für mich ausschließlich etwas, was ich nur innerhalb einer langsam wachsenden, tiefen Verbindung aufbauen könnte, so belehrte mich dieses `Verhältnis` eines besseren. Wahrscheinlich war es der Vertrauensvorschub den ich genoss, der mich wieder etwas sehr Tiefes erleben ließ. Diesmal schien es weniger die persönliche Bindung zu sein, es war viel mehr das Genießen unserer Rollen, die Situation, meinetwegen auch das `Rollenspiel`, das uns verband. Ich empfand es als einen absolut elektrisierenden Kick, dass mir eine bislang völlig fremde Person gegenüber stand, die in mir von Anfang an den Meister sah der sie ruft wenn er sie sehen will, der sie beherrscht und besitzt, der sie demütigt und wieder zurück holt, der sie züchtigt und wieder auffängt. Dass ich sie nur rufe wenn ich sie nicht in Verlegenheit bringe, sollte in der heutigen Zeit nun mal selbstverständlich sein, alles andere ist nur möglich, wenn man sich gegenseitig versteckte Signale sendet. Wenn die `Beziehung` weiter gehen soll als ursprünglich geplant. Das geht aber nur gut, wenn keine Seite versucht so etwas zu erzwingen.

Es hat mich wirklich fasziniert, dass solch ein reines `Gelegenheitsverhältnis` auch ein wirklich tolles Erlebnis sein kann. Die Sub schrieb mir wie sehr sie es gerade auch beim ersten Treffen genossen hat, sich völlig auszuliefern. Dieses Gefühlskarussell auf der Fahrt zu unserem Treffen, die Begierde, die Hemmungen, die Lust, die Bedenken, die Gier, die Angst. Gegensätze zuhauf.

Mittlerweile habe ich gemerkt, dass ein Verhältnis ausschließlich zwischen einer Sub und ihrem Dom etwas Tolles ist, aber auch eine gelegentliche Erziehung einer Sub fantastisch für beide Seiten sein kann, besonders (aus meiner Sich betrachtet) für solche Subs, die ihre bisherige Beziehung behalten wollen. Es kommt wohl , wie immer im Leben, auch hier nur darauf an, WER zusammen das Orchester bildet ;))).

Das, was ich in den Jahren zuvor an anonymen Sessions miterlebt habe, hat mich niemals wirklich `vom Stuhl gerissen`. Es hat mich immer interessiert, aber nie wirklich gefesselt. Ich fand vieles dabei eher peinlich oder gezwungen. Es hatte immer ein bisschen was von gezwungener TV Erotik nach dem Motto: `Komm, Else, zieh dir mal was Ledernes an, SM ist jetzt modern ;-)` Heute weiß ich, es konnte mir gar nicht gefallen. Ich kann eine Session nur genießen, wenn ich die Situation in der Hand habe, wenn die Chemie zwischen Sub und mir stimmt. Eigentlich nur ich selber kann eine Situation steuern, die mir Lust verschafft, und nur eine solche Situation kann auch einer Sub Befriedigung verschaffen.

BDSM hat mir geholfen, das Leben bewusster wahr zu nehmen. Ich bin viel interessierter an der Psyche anderer Menschen geworden. Ich brenne darauf das Gefühlsleben devoter Frauen kennen zu lernen, ihr Psyche zu studieren, daraus zu lernen, ich brenne aber genauso darauf, dominante Frauen kennen zu lernen, ihre Motivationen zu studieren. Mich würde zum Beispiel brennend interessieren, wie eine Art Bruder/Schwester Liebe zwischen Dom und Domina funktioniert.

Vielleicht schreibt mal jemand, der damit Erfahrung hat, ob ein solches `Verhältnis` komplizierter ist als jedes andere Verhältnis zwischen Männlein und Weiblein. Ich hoffe zumindest, dass man diese Feedback Seite insoweit als ein Forum benutzen darf :-) .



Bis bald mal

Sir George


SirGeorge2000@aol.com
29.02.2004 - es macht mir eine wohlige Gänsehaut (Midwife)
17.02.2004 - Gratulation ()
15.02.2004 - Gratulation zu der coolen Homepage (djseppfromm@web.de)
14.02.2004 - nur ein Hallo (Lilith)
11.02.2004 - ein großes Lob ... (Katrin)
15.02.2004 - ein großes Lob ... (NewMaster1960@aol.com)

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