Sklavin-Menue
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30.09.2004 - super seite.... (DomFalk@aol.com)
12.11.2004 - super seite.... ()
24.08.2004 - Danke für Eure Weitergabe Eurer Erfahrungen ()
02.10.2004 - Danke für Eure Weitergabe Eurer Erfahrungen ()
15.08.2004 - Toll (Jörg)
02.08.2004 - )o: (Dr. I. Z.)
26.07.2004 - super Seiten ()
16.06.2004 - Eine wirklich SUPER SEITE! (LADY MORENA)
23.05.2004 - Beeindruckend (MorgainevonAvalon@web.de)
22.05.2004 - Hallo `Nachbarn` (Niederbayernpaar)
22.04.2004 - Ars vivendi !!!! (sten1@arcor.de)
02.05.2004 - Ars vivendi !!!! (champgirl01@aol.com)
12.04.2004 - Weiterentwicklung (SirGeorge2000@aol.com)
29.02.2004 - es macht mir eine wohlige Gänsehaut (Midwife)
17.02.2004 - Gratulation ()
15.02.2004 - Gratulation zu der coolen Homepage (djseppfromm@web.de)
14.02.2004 - nur ein Hallo (Lilith)
11.02.2004 - ein großes Lob ... (Katrin)
Hallo ihr beiden,

nachdem ich jetzt schon einige Zeit auf eurer Homepage rumstöbere, muß ich euch jetzt doch mal ein großes Lob aussprechen. Es ist faszinierend fesselnd wie ihr hier eure Gedanken und Erfahrungen beschreibt.

Vor 4 Jahren begann auch ich ganz plötzlich meine devote Neigung zu entdecken. Zwar habe ich das Buch der O schon vor 20 Jahren gelesen und wäre damals schon gerne in diese Rolle geschlüpft, aber ich dachte nicht im Traum daran, daß solch eine Geschichte tatsächlich im realen Leben (und dann auch noch von mir) gelebt werden könnte.
Es fing also vor 4 Jahren an, als ich meine ersten Schritte im Internet machte und im Chat einen jungen Mann kennen lernte. Nach monatelangem spannendem chatten wagte ich endlich ein reales Treffen mit ihm. Mein langes Zögern hatte auch damit zu tun, daß ich 20 Jahre älter bin als er.
Aber wir verstanden uns von Anfang an super und es wurde eine leidenschafliche Zeit. Vielleicht lag es an seiner Jugentlichkeit oder er war eben einfach für alles offen und wir blödelten und lachten oft miteinander, bei unseren Sexspielchen und es fiel uns immer wieder Neues ein, was wir mal hemmungslos ausprobieren wollten. So fing er eines Tages an, daß er mich fesseln und in wehrlosem Zustand verwöhnen wollte. Zwischen uns war eine große Vertrautheit gewachsen, so daß wir offen über ALLES reden konnten ..
Das war dann der Anfang des bewußten entdeckens meiner devoten Ader. Da mußte ich erst sooo alt werden ...... (bin jetzt 52)

2 Jahre später suchte ich per Annonce im Net einen erfahrenen Dom, der mich in die Sklavenwelt einführt und mich lehrt meine Grenzen zu finden.
Ich fand tatsächlich einen Dom, der es verstand mich Schritt für Schritt zu führen. Leider konnte ich mit ihm keine Zukunft aufbauen, da er verheiratet war. So haben wir uns nach einem Jahr in Freundschaft getrennt und mir bleiben leider nur noch die Erinnerungen und manchmal die Sehnsucht nach einer `starken Hand` (Peitsche usw.).
Scheinbar ist es sehr schwer, einen verantwortungsbewußten, vertrauenswürdigen und liebenswerten Dom und Liebhaber zu finden. Ich habe einen lieben Schatz, dem es wichtig ist mir sexuell alles zu geben, der mich absolut zu befriedigen weiß, aber dem es selbst mehr Schmerzen bereitet, wenn er mir mal den Po versohlen soll :-) Er kann meine Lust, mich total hinzugeben, auszuliefern, dienen wollen, nicht verstehen ...

Ich werde also weiterhin mit Spannung eure Entwicklungen verfolgen und in Träumen meine Devotheit wiegen.

Macht weiter so!

fesselnde Grüße von Katrin
15.02.2004 - ein großes Lob ... (NewMaster1960@aol.com)
Hallo Katrin,


ich stöbere auch gelegentlich durch diese Seiten. Ich finde sie sehr angenehm gestaltet, und vor allem wimmeln sie nicht so von Mitteilungen, die irgendwelche gefaketen Feierabend Doms und Subs verfasst haben.

Auch lese ich gern Beiträge von Subs, nicht zuletzt um daraus zu lernen.

Sieh es mal positiv, Katrin! ;)

Sei froh, dass dein Partner keine Freude daran hat dich zu verhauen, wenn er kein wirklicher Dom ist. Würde er es trotzdem mit Vergnügen tun, wäre er wohl nur ein Sadist, und ob ein Leben mit einem Sadisten SOOO schön ist? ;))))

Bei mir musste meine dominante Ader reifen. Ich wollte sie nicht ausleben, bevor ich mich wirklich reif genug dafür fühlte. Und wirkliche Reife muss von innen kommen, sie muss einfach DA sein. Ein unreifer Dom hat was von einem Schnösel, der sich einen Anzug kauft, einen Mercedes least, bei Aldi ein Buch über Menschenführung kauft( `Unternehmer werden in 14 Tagen` ;) ), und anschließend herumrennt und sagt: Ich bin kraft meines Anzuges und meines Autos erfolgreicher Unternehmer! Ich gehe mal davon aus, dass unser aller Ehrfurcht vor dieser Erscheinung sich in Grenzen halten würde. :-)

Ich habe eigentlich immer `Angst` gehabt, einfach nur ein Sadist zu sein. Ich war wohl einfach nicht reif genug eine Sklavin durch und durch zu dominieren, und ich hätte es unverantwortlich gefunden mit einem Menschen ein `Spiel` zu spielen, bei dem man(n) nur allzu schnell die Persönlichkeit (und/oder auch die Gesundheit) eines Menschen zerstören kann.

Ich habe auch eigentlich sehr spät das wirklich berauschende des `Dom Seins` verstanden.

Es liegt mir, Menschen zu führen und zu leiten. Wenn ich als Dom eine Sklavin mein eigen nenne, übernehme ich damit eine große Verantwortung. Diese Verantwortung, die sicherlich eine normale Verantwortung im Alltag weit übersteigt, bereitet mir unendliche Lust. IHR Befriedigung verschaffen, wir schrieben weiter oben schon davon.

Thomas schreibt hier von dem Spiel auf einem `Instrument`. Ein sehr guter Vergleich! Ein Instrument muss man kennen und lieben, man muss sich wirklich hineindenken und hineinfühlen um es zu beherrschen. Und dann, und NUR dann, hat man verdient es zu spielen, und nur dann bereitet das Spiel auf und mit dem Instrument tiefe Befriedigung.

Ich habe meine erste Sklavin gehen lassen, weil ich wollte, dass sie sich in den USA beruflich entwickelt. Es war eine tolle Zeit für mich, eine Zeit des Erkennens und der Weiterentwicklung. Auch DAS gehört übrigens zum Spiel: Gehen lassen können, wenn man der Ansicht ist, dass der Andere sich anderenorts besser entwickeln kann oder muss. Das ist eine der Grenzen, die zu beachten sehr wichtig für mich ist.

Aber auch ich will und werde meine Entwicklung an diesem Punkt nicht stoppen. Für mich wird Dominanz immer mehr zu einer Kunst, an der man arbeiten muss, die sich entwickeln muss. Die ständige Suche nach Vollendung und Virtuosität.

Mir würde es jetzt ganz bestimmt nicht mehr reichen, wenn mir irgendeine Gelegenheitssklavin mittwochs abends ihr Hinterteil zum Verprügeln anbietet;-). Das mag vielleicht ein Einstieg sein, ein Anfang, ein erster kleiner `Grenzübertritt`. Eine Kunst wird erst später daraus, wenn das Dom - Sub Verhältnis sich zu entwickeln beginnt.

Dieses Verhältnis ist ein ganz entscheidender Bestandteil für mich. Eine gute Session ist eine schöne Sache, aber allein das Wort `Session` sagt doch schon, dass es nur ein kurzer Moment des Fallenlassens ist.

Diese Seite heißt: `Stolz und Sklavin`! Nicht zuletzt dieser Titel hat mich aufhorchen lassen. Jemand, der seine Seite so nennt, hat sich nicht nur mit der `technischen Seite` des Ablaufes von Sessions beschäftigt, sondern er/sie hat Dominanz und Submission als eine Lebensart für sich entdeckt. Und das Wort `Art` sehe ich hier nicht nur in der deutschen Bedeutung, sondern vor allem in der englischen.

Stolz zu sein eine Lebensform gewählt zu haben, die von vielen als `pervers` abgetan wird. Stolz zu sein etwas zu genießen, dessen Tiefe der Allgemeinheit verborgen bleibt. Stolz zu sein Formen der Befriedigung zu erreichen, die einen die Genießer von Gelsenkirchener Barock Erotik mitleidig belächeln lässt.

Meine nächste Sub wird eine Frau sein, die diesen Stolz besitzt, oder zu diesem Stolz finden will. Meine Aufgabe wird es dabei sein, sie auf diesen/diesem Weg zu führen. Sie zu beherrschen und es ihr zu ermöglichen, stolz darauf zu sein, mein Besitz zu sein und sich mir zu unterwerfen. Eine Sub, die wirkliche Submission ausleben möchte und nicht nur eine Frau, die `ein bisschen` devot ist.

Dieses Spiel, das ja eigentlich viel mehr eine Berufung ist, geht bei vielen in die Hose, weil sie unterschiedliche Spiele im gleichen Raum spielen und sich dann wundern, wenn das Ergebnis das nackte Grauen ist;). Leute, die nicht verstanden haben, dass das Spiel nur dann ein Spiel ist, wenn beide Seiten es verstehen. Alles andere ist wie Sex zwischen 2 Leuten, die sich eigentlich gar nichts zu sagen haben. Es gibt zwar Leute denen so etwas reicht, MEINE Welt ist das nicht.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass es irgendwann was werden wird, zumal ich keine Eile dabei habe. Ich werde eine wirkliche `O` erziehen, und ich kann die Zeit des Wartens genießen. Ich weiß mittlerweile, was dieses vermeintlich grenzenlose Spiel einem an Befriedigung verschaffen kann, wenn es einem erst einmal gelungen ist, das Zusammenspiel von körperlichem und seelischem Verlangen zu durchschauen. Meine `harte Hand` wird zwischenzeitlich schon nicht erschlaffen ;))) .

Ich hoffe übrigens es ist euch Recht, wenn ich hier gelegentlich meine Gedanken zu Papier (oder sagt man besser zu Bits und Bytes? ;) ) bringe. Mir brennt aber nun mal gelegentlich einiges auf der virtuellen Zunge, das ich ganz gerne loswerde. Und die Server mit 96 Beiträgen in 8 Stunden liegen mir nun mal nicht so. Trotzdem ist es schön sich gelegentlich mit neuen Leuten auszutauschen, für die BDSM mehr ist als irgendetwas auszuprobieren, was man mal irgendwann in irgendeiner TV Sendung gesehen hat :-) !


Dom George

( der seine NewMaster Addi nach wie vor witzig findet, weil sie ihn daran erinnert, dass man nie auslernt - und der sich selber auch nicht IMMER allzu ernst nimmt :-) )


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