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Kleines BDSM-Lexikon

Kleine Begriffskunde rund um das Thema BDSM, zusammengetragen von Thomas.
GroŖe Teile dieses Lexikons stammen von der Webseite Taria's bDSm Community wir bedanken uns fŁr die freundliche Erlaubnis zur Verwendung.
Die wohl umfangreichste Sammlung von Begriffen findet Ihr auf Datenschlag Papiertiger.

Absprache
Die Absprache ist der absolut wichtigste Part vor dem Spiel oder der Session, in dem die Rollen und die Grenzen (!) besprochen werden. Absprachen werden während des Spiels ohne wenn und aber eingehalten! Zudem sind im Rahmen der Absprache je nach Spielart auch gesundheitliche Fragen zu klären. Leidet ( meist ist der Bottom gemeint ) einer der beiden Spielpartner an Beschwerden, wie z.B. Kreislaufproblemen, psychischen Problemen, etc., die im Laufe des Spiel eine nicht kalkulierbare Gefahrenquelle darstellen, ist auf das Spiel zu verzichten!

Abspritz Spiele
in verschiedenen Spielsituationen werden Männer zum Orgasmus/ Samenerguss gebracht

Absturz
Ein SM-Spiel, das in die falsche Richtung gelaufen ist, bzw. Grenzen √ľberschritten hat und schliesslich abgebrochen werden muss, zB wegen emotionaler Gr√ľnde.

Abweichung
(englisch: deviation) Vom Normalen abweichend, sexuelle Deviation/Perversion, abgeleitet von lateinisch "deviare" (= vom Weg abkommen). Bezeichnung f√ľr abweichende sexuelle Neigungen/Praktiken. Sexualpsychologen betonen immer wieder, dass es zwischen Liebenden keine sexuelle Deviation gibt, solange beide Partner Spass an ihrem Sexleben haben und kein Partner zu etwas gezwungen wird, was er nicht will. Der Begriff Perversion (von lateinisch "perversus" = Umkehrung, Verdrehung) gilt als veraltet, auch wenn er nach wie vor als medizinischer Fachbegriff f√ľr "krankhafte Abweichung des Geschlechtstriebes" genutzt wird. Homosexualit√§t oder Sadomasochismus sind gesellschaftlich mehr oder weniger anerkannt.

Aktiv / passiv
Wechselspiel zwischen selbst Handeln und der Erfahrung ohne eigenes Zutun.

Algolagnie
Algolagnie (englisch: algoagnia) Schmerzwollust; sexuelle Befriedigung durch Schmerz oder Schmerzzufuhr (siehe auch: Masochismus)

Amputations-Fetischismus
Sexuelles Verlangen nach Partnern mit amputierten Gliedmassen. Vor allem die Amputationsst√ľmpfe erregen diese Fetischisten Mainstream-Kultfilm hierzu: Boxing Helena (Handlung: abartiger Chirurg h√§lt eine Frau gefangen und amputiert ihr nach und nach beide Beine und Arme.) Es gibt sogar eine Fetisch-Zeitschrift dazu: Amputee Times

Analverkehr
Geschlechtsverkehr durch den Hintereingang, umgangssprachlich auch "Arschficken" genannt. Birgt sehr grosses Risiko f√ľr eine HIV-Infektion, weil die Darmwand sehr verletzlich ist.

anankastisch
zwanghaft

Andreaskreuz
Ein Kreuz aus Metall oder Holz in X-Form, das an die Warnkreuze an Bahn√ľberg√§ngen erinnert. Der Reiz f√ľr den am Andreaskreuz gefesselten liegt am Gef√ľhl des ausgeliefert seins. Ein Andreaskreuz l√§√üt sich ohne gro√üen Aufwand selbst herstellen. Siehe auch Bauanleitung Andreaskreuz.

Androgynie
(englisch: androgyne) Androgyn ist jemand, bei dem am √Ąusseren nicht eindeutig das Geschlecht erkennbar ist. Diese optischen Wirrungen sind von der Person meist bewusst gewollt und werden durch Kleidung, Haarschnitt, Make-Up usw betont. Das Verlassen der klassischen Rollenbilder hat aber nichts mit Transsexualit√§t zu tun. Im Gegensatz zum Transsexuellen f√ľhlt sich ein androgyner Mann immer als Mann, eine androgyne Frau immer als Frau. Viele Popstars spielen in der √Ėffentlichkeit mit ihrem androgynen Aussehen.

Arztspiele
alle Formen von Untersuchungen sind m√∂glich, vom einfachen Abtasten des K√∂rpers, bis hin zum Untersuchen von K√∂rper√∂ffnungen mit Hilfe medizinischer Instrumente. Viele M√§nner versp√ľren den Wunsch einmal Frauenarzt spielen zu d√ľrfen und in dieser Funktion die Vagina eingehend zu untersuchen. Vorsicht ist bei der Benutzung von irgendwelchen Gegenst√§nden und Instrumenten geboten. Die unsachgem√§sse Handhabung kann zu schwersten inneren Verletzungen f√ľhren. Solche Spiele sind typisch im Bereich Weisses Studio. (siehe "Weisses Studio", "Doktorspiele", "Klistierspiele", "Kliniksex")

Atemkontrolle
(englisch:Breath Control; auch W√ľrgespiele) dem unterworfenen Partner wird die Luftzufuhr eingeschr√§nkt. Dabei ist nat√ľrlich √§usserste Vorsicht geboten, denn sehr schnell kann es dabei zum Ersticken kommen. Ich selbst bin der Meinung, dass solche atemkontrollierenden und -reduzierenden Spiele zu gef√§hrlich sind. Sauerstoffmangel ist ein Umstand der hohe Risiken birgt, es geht noch nicht mal um Ersticken, das beginnt schon viel fr√ľher.

Auditeure
H√∂rl√ľsterne; im Gegensatz zu den Voyeuren, die Spass am Zuschauen erotischer Momente haben, ist der Auditeur auf akustische √Ąusserungen aus; diese Befriedigung kann er zB beim Telefonsex erfahren.

Auffangen
Das Nachspiel einer BDSM-Session, in dem der Sub und der Top diese nun wieder gleichberechtigt (!) ausklingen lassen und wieder zu sich finden. Man spricht miteinander, sucht die körperliche Nähe und gleitet wieder in die Realtität. Das Auffangen ist elementarer Bestandteil einer BDSM-Session!

Auspeitschen
bei einigen SM-Spielarten werden die Sklaven durch Auspeitschen bestraft. Zum Peitschen werden die verschiedensten Materialien und Gegenst√§nde verwendet. Nat√ľrlich kann das Auspeitschen mit normalen Pferdepeitschen (englisch: whip) erfolgen, aber auch Seile und Klatschen kommen zum Einsatz. Die Kunst besteht dabei darin dem anderen zwar Schmerzen aber keine sichtbaren Narben zuzuf√ľgen. Unge√ľbte sollten sehr vorsichtig und behutsam vorgehen, da es sonst schnell zu Verletzungen kommen kann.

Auto-Masochismus
sich selbst Schmerzen zuf√ľgen

√Ėlspiele
Massagen bei denen oft der gesamte K√∂rper mit √Ėl eingerieben wird. F√ľr die Genitalien sollte man spezielle √Ėle aus dem Sexshop verwenden, da diese besonders hautfreundlich sind.

Babysex (auch Windelsex)
Spiele, in denen sich der Sexualpartner ins Kindesalter zur√ľckversetzt f√ľhlt und sich vorstellt von Vater/Mutter verw√∂hnt zu werden. H√§ufig werden Windeln getragen oder es wird an der Brust ges√§ugt. Den kindlichen Partner nennt man dabei adult baby (englisch f√ľr "erwachsener S√§ugling"). Babyspiele sind kein Sex mit Minderj√§hrigen oder sogar S√§uglingen.
Unzucht mit Minderjährigen ist eine schwere Straftat und wird durch das Gesetz bestraft.

Bastonade
Schl√§ge auf die F√ľsse / Bezeichnung f√ľr einen Schlagstock

BDSM
Eine Buchstabenkombination f√ľr drei Bereiche. (BD)SM = BD Bondage / discipline B(DS)M = DS Dominantion / submission BD(SM) = SM sadismus / masochismus.
Ich finde es sehr schade, daß gerade SM den höchsten Bekanntheitsgrad besitzt. Zu oft wird an Schmerz und schlagen gedacht wenn von BDSM geredet wird.

Birching
Z√ľchtigung mit Birkenzweigen, die auch bei intensivem Einsatz nur vergleichsweise harmlose Verletzungen bewirken und daher ab dem Hals abw√§rts √ľberall angewendet werden k√∂nnen

Bisexualität
die Neigung zu beiden Geschlechtern. Menschen die gerne mit beiden Geschlechtern sexuelle Kontakte und Beziehungen haben. Verschiedenen wissenschaftlichen Berichte zurfolge ist die bisexuelle Neigung in allen Säugetieren (also auch Menschen!) vorhanden. Wie weit sie aber beim Menschen zu tragen kommt, ist von vielen verschiedenen Faktoren abhängig.

bizarr
Absonderlich, ausgefallen und ungewöhnlich. zB Sex zwischen Mensch und Tier oder das Verzehren von Fäkalien

Bloodsports
Eine Spielart, bei der Blut eine zentrale Bedeutung hat; hauptsächlich in Verbindung mit den Spielarten Cutting, Piercing, Tackern, Nähen, Nadeln und bisweilen bei Auspeitschungen anzusiedeln; eine sehr riskante Spielart, die umfangreiche Vorkenntnisse und ein Maximum an medizinischer Hygiene verlangt!

Bondage
(englisch f√ľr Knechtschaft, Leibeigenschaft, H√∂rigkeit) bei SM-Spielen die Kunst einen Menschen mit Seilen, Ketten, Lederriemen, Handschellen und √§hnlichen Werkzeugen zu fesseln und es ihm dadurch unm√∂glich zu machen, sich bestimmten Liebestechniken zu widersetzen. Auch diese Technik bedarf einer ausgiebigen √úbung. Sehr schnell sind die Fesseln zu fest und es kann zu Einschnitten in der Haut bzw. zum Absterben bestimmter K√∂rperpartien kommen. Urspr√ľnglich von den Samurai als Kunst entwickelt.

Bottom
Im SM Bereich, die Person, die passive ist. Den aktiven Teil nennt man Top

Branding
mit einem heissen Eisen werden Narben in die Haut gebrannt. Neben den Schmerzen können so auch Muster, ähnlich einem Tattoo, auf der Haut erzeugt werden. Wenn man diese Form der "Verschönerung" seines Körpers anwenden möchte, sollte man sich an Tatoo-Studios wenden, da dort oft gute Bedingungen herrschen und das erfahrene Personal mit der nötigen Sorgfalt vorgehen wird

Buttplug
Analdildo oder -st√∂psel; meist kegelf√∂rmig aus Latex oder Metall; wird in den Anus eingef√ľhrt; erzeugt bei M√§nnern durch Druck auf die Prostata sexuelle Stimulationen